Weltreligionen
Was sind denn Weltreligionen und welche gibt es?
Weltreligionen sind diejenigen religiösen Gruppen, die weltweit die meisten Anhänger haben oder wegen ihrer besonderen Bedeutung dazugehören. Im Allgemeinen zählt man dazu fünf religiöse Richtungen:
- das Christentum
- das Judentum
- den Islam
- den Buddhismus und
- den Hinduismus.
Fakten:
Weltweit gibt es über 2 Milliarden Christen, die größte christliche Gruppe sind dabei die Katholiken mit etwa 900 Millionen. An zweiter Stelle folgt der Islam mit über 1 Milliarde Muslime. Die 750 Millionen Hinduistischen Anhänger leben fast alle in Südasien. An vierter Stelle kommt dann der Buddhismus mit etwas 350 Millionen Anhängern. Zum Judentum bekennen sich ungefähr 14,5 Millionen Menschen.
Religiöse Vorstellungen verändern sich mit der Zeit
Die Menschen, die vor Tausenden von Jahren gelebt haben, müssen die Welt als Rätsel gesehen haben. Woher kommen die Blitze? Warum wird man krank? Warum ist das Meer einmal friedlich und dann schäumt es und überschwemmt die Strände? Für diese Menschen war die Welt von Geistern bevölkert. Durch Opfergaben hat man versucht die “Götter” bei Laune zu halten.
Im Laufe der Geschichte veränderten sich die religiösen Vorstellungen mit der Zeit. Das Leben wurde komplizierter: es gab große Städte, Handel und Verkehr. Die Naturwissenschaften machten große Fortschritte und viele Erscheinungen der Natur und Krankheiten konnte man inzwischen im Ansatz erklären. Von den Lebensbedingungen der Menschen hängt immer ab, was und woran die Menschen glauben. Der Stand der geistigen und gesellschaftlichen Entwicklung wirkt sich stark auf den Glauben aus. Dabei empfindet jeder gläubige Mensch seine Religion als wahr und richtig, weil sie ihm hilf, das Leben zu gestalten. Er findet in ihr nicht nur eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn von Leben und Tod, sondern auch eine Anweisung zum richtigen Handeln im Alltag durch das Vorbild religiöser Persönlichkeiten.


Es gibt bisher einen Kommentar zum Artikel:
Weltreligionen
Ja, das scheint wirklich der Hintergrund der meisten Religionen zu sein: dem Menschen einen Sinn des Lebens zu geben.