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Was ist Tagesgeld?

Wie ist mein Geld gut aufgehoben und dennoch täglich für mich als Privatanleger verfügbar?

Ganz einfach mit Tagesgeld!

Was ist Tagesgeld?

Bei einem verzinsten Konto mit Tagesgeld kann der Kontoinhaber “täglich” über sein Guthaben verfügen.

100%ig täglich ist es in der Praxis nicht bei jeder Bank verfügbar, da das Guthaben von einem Tagesgeldkonto nur durch Überweisung auf ein anderes Konto übertragen werden kann. Diesen Zeitraum ist das Geld unterwegs zwischen zwei Konten, bis man es abheben kann.

Es gibt zwischenzeitlich allerdings auch bereits Banken, die ein Tagesgeldkonto mit Barkarte anbieten, dann kann man dort sein Tagesgeld trotzdem täglich bar auszahlen lassen.

Die Zinsen bei Tagesgeld sind in der Regel wesentlich höher als beim Sparbuch!

Das können die Banken sich erlauben, da ein Tagesgeldkonto in der Regel ein “Online-Konto” ist und die Banken sich einen großen Teil Ihres Verwaltungsaufwandes und damit auch Personalkosten einsparen.

Vorteile bei Tagesgeld

  • tägliche Verfügbarkeit
  • höhere Verzinsung
  • Wegfall von Kündigungsfristen

Nachteile bei Tagesgeld

  • theoretisch tägliche Änderung der Verzinsung durch die Banken
  • Tagesgeldkonto hat keine sog. “Verrechnungsfunktion: Überweisungen auf Fremdkonten und Lastschriften sind dort nicht möglich

Vergleich der Tagesgeld-Anbieter

Die Top-Anbieter unter den Banken zahlen etwa 5,5 % und mehr für Tagesgeld, die – oft kleineren – Bankhäuser etwa 1,5 %.

Natürlich hängt das auch von der Höhe des Betrages ab, die man anlegen möchte.

Ein Vergleich der Anbieter für Tagesgeld gibt Übersicht über die aktuellen Konditionen.

Bei kleineren Banken sind die Sicherungseinlagen nicht so hoch wie bei großen Banken.

Darum sollte man sich schon auch die Bank ansehen, wenn man Tagesgeld aufnehmen möchte.

Zinsauszahlungen beachten

Zum Beispiel ist es wichtig, darauf zu achten wie oft die Zinsen auf das Konto ausbezahlt werden. Denn selbstverständlich erhöhen die Zinszahlungen wieder den Sparbetrag und so erhöhen sich damit die kommenden Zinses-Zinsen. Sprich: der Sparbetrag steigt schneller an.

Regeln für Tagesgeld

Auch für Tagesgeld gilt der alte Bankgrundsatz:

Langfristig gebundenes Kapital wird höher verzinst als kurzfristig gebundenes Kapital.

Man “erkauft” sich beim Tagesgeld die niedrigen Zinsen mit der täglichen Verfügbarkeit, denn die Bank muß ja auch täglich damit rechnen, daß der Kunde sein Geld abhebt.

Jedoch sind in der Praxis auch die Banken an einem langfristigen Zinsbetrag interessiert.

Sicherheit von Tagesgeld

Einlagen auf Tagesgeldkonten unterliegen der Einlagensicherung (“mündelsicher” gem. § 1807 BGB).

Bei uns in der EU beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherungsgrenze 90 % der Einlagensumme, maximal jedoch 20.000 Euro.

Viele Länder übertreffen diese gesetzliche Anforderung und zum Beispiel Italien garantiert bis zu 103.000 Euro, Deutschland dagegen erfüllt lediglich die europäische Mindestvorgabe.

Girokonto statt Tagesgeld?

Die schlechten Anbieter von Tagesgeld-Zinsen und die guten Anbieter für Girokonto-Führung geben sich fast keine Zins-Unterschiede mehr.

Bei einem direkten Vergleich der Zinssätze sollte man demnach auch unbedingt die Anbieter von Girokonto mit hohen Zinsen einbeziehen.

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