Vergewaltiger in Amstetten auch ein Serienmörder?
Bei drei ungeklärten Mordfällen in Österreich wird jetzt überprüft, ob der “Vergewaltiger von Amstetten” (Josef Fritzl) als Täter in Frage kommt:
Ungeklärte Mordfälle in Österreich
Anna Neumayer - ermordet im August 1966
Das Opfter wurde mit 17 mit einem Schlachtschussapparat hingerichtet. Der Täter soll zum Zeitpunkt der Tat so alt wie Fritzl gewesen sein.
Wenige Monate nach diesem Mord wurde Josef Fritzl wegen einer anderen Vergewaltigung zu Gefängnis verurteilt.
Martina Posch - ermordet im November 1966
Die (ebenfalls) 17-jährige wurde in Vöcklabruck am Ufer des Mondsees gefunden. Sie wurde erwürgt und danach vergewaltigt. Danach wurde die Leiche vom Mörder tagelang versteckt und schließlich im Wasser “entsorgt”. Martina Posch soll eine große Ähnlichkeit mit Fritzls Tochter Elisabeth gehabt haben.
Josef Fritzl besaß zu dieser Zeit eine Pension am Mondsee.
Gabriele Superkova - ermordet im August 2007
Sie soll als Prostituierte an der österreichisch/tschechischen Grenze gearbeitet haben. Ihre Leiche wurde im Moldau-Stausee gefunden.
Fritzl soll in der Gegend Urlaub gemacht haben.
Josef Fritzl als Mörder und Vergewaltiger
Mit Hilfe von DNA-Tests werden die Fälle gerade von der Polizei auf Fritzl als Täter überprüft.
Der Täter von Amstetten war bereits vorbestraft
Josef Fritzl war nicht so unscheinbar, wie man es gelesen hat.
So schreibt der Schweizer Sonntags-Blick:
Niemand will das schreckliche Geschehen gemerkt haben. Doch: So unbescholten und unauffällig wie Josef Fritzl angeblich wirkte, war er nicht. Denn der 73-Jährige war vorbestraft! Er stand bereits einmal wegen sexueller Nötigung vor einem österreichischen Gericht und musste laut der englischen «Times» bereits in den 60er-Jahren für einige Monate ins Gefängnis.
Josef Fritzl war angeblich in die Wohnung einer jungen Frau eingedrungen und missbrauchte sie. Zudem stand er zweimal unter Verdacht, bei Gasthäusern Brände gelegt zu haben.
Diese Vergangenheit war auch den Arbeitskollegen von Josef Fritzl bekannt. «Sicher, er hat immer seine Arbeit gemacht, aber da war immer etwas Unheimliches an ihm. Und alle wussten, dass er mal im Gefängnis wegen sexueller Nötigung gesessen hat», sagte die Sprecherin einer Firma, für die der Elektro-Ingenieur einst gearbeitet hatte, zur «Welt».




