Rettungshundestaffel Oberpfalz

Die Rettungshundestaffel Neumarkt vom Zug Oberpfalz: Hundeführer und Rettungshunde
Hunde Trainings-Vorführung
Von der Rettungshundestaffel Isar-Ost hört man nicht viel, denn die Arbeit findet eher im verborgenen statt, nämlich im Wald, in schlecht zugänglichen Gebieten und oft Nachts.
Rettungshunde Einsätze
Wenn Kinder sich verlaufen, Jogger sich im Wald etwas gebrochen haben, Reiter vom Pferd gefallen sind oder Unfallopfer unter Schock planlos durch die Gegend laufen, kommt die Rettungshundestaffel zum Einsatz. Es wird versucht zu rekonstruieren, wo der letzte Aufenthalt war und dann gehen die Halter mit den Hunden ran. Dabei suchen die Hunde pauschal nach Menschen und nehmen keine Fährte auf. Die Rettungshunde sind speziell ausgebildet und suchen nach „Menschen in Not“.
Sie können das Adrenalin riechen.
Dadurch können diese speziell ausgebildeten Hunde normale Schwammerlsucher und Spaziergänger von Menschen in Not unterscheiden.
Bei einem Einsatz geht ein Team mit Hunden los. Je nach Gelände und Situation unterstützen Helfer, die das Gebiet besonders gut kennen wie etwa Jäger oder (bei Unfällen) Rettungsdienst für Erste Hilfe, die Staffel.
Einsatzgebiet der Rettungshunde für die Oberpfalz
Das Einsatzgebiet der Rettungshundestaffel Isar-Ost Zug Oberpfalz umfasst dabei 100.000 qm (10 Hektar) und wird in etwa begrenzt von Amberg im Norden, München im Westen, Bayrischer Wald Kreis Regen im Osten und dem Bezirk Braunum im Süden.
Hunde sind schneller als die Feuerwehr
Kaltes Wetter ist besser für die Hundesuche als warme Temperaturen. Da hält sich die „Spur“ besser in der Luft.
Bei einem Versuch hat man 50 Feuerwehrleute und eine Hundestaffel nach einem versteckten Kind suchen lassen:
Die Feuerwehrleute haben das Kind im Wald nach etwa einer halben Stunde gefunden, die Hunde brauchten 3 Minuten
sagt Georg Rücker, der Leiter des Zugs Oberpfalz.
Auch die Tages- oder Nachtzeit ist den Hunden bei der Suche egal.
„Hunde sind effektiv und man hält die anderen Kräfte wie Feuerwehr und Polizei für Einsätze frei“ meint der Staffelführer Rücker.
Problematisch wird es, wenn bereits eine Hundertschaft im Wald gesucht hat, bevor die Rettungshundestaffel zum Einsatz kommt. Staffelleiter Georg Rücker: „Dann ist es viel schwerer und dauert länger“. Sie wären deshalb froh, wenn sie manchmal gleich gerufen würden, bevor schon viele Personen im Wald gelaufen sind und gesucht haben.

Ehrenamtliche Arbeit der Hundeführer
Die Rettungshundeführer arbeiten ehrenamtlich:
Die persönliche Ausstattung mit Funkgerät, Kompass etc. kostet pro Hundeführer etwa 1.000 Euro - nein, wir haben uns hier nicht verschrieben!
Auch für das Training fallen erhebliche Fahrtkosten an, vor allem weil das Gebiet so groß ist und damit oft weite Fahrten verbunden sind.
Die Rettungshundestaffel umfasst 25 Mitglieder mit 16 Hundeführern. Im Moment sind 8 Hunde im Alter zwischen 2 und 8 Jahren geprüft.
Wer Interesse hat und mitmachen oder Spenden möchte, ist gern willkommen.
Training bei den Rettungshunden
Es kann auch mit dem eigenen Hund an einem Training teilgenommen werden.
Über die Homepage www.isar-ost.de sind weitere Informationen abrufbar.




