Neumax
Beim Bau des Geschäftszentrums “Neumax” hatte OBI ein Restaurant und einen Frisör eingebaut, obwohl beide im ursprünglichen Bebauungsplan nicht aufgeführt worden waren.
OBI-Bauplan vom Neumax im Stadtrat
In der Stadtratssitzung waren unterschiedliche Meinungen zu hören:
Ursula Plankermann (SPD) forderte das Gremium auf, kein Auge zuzudrücken. Sonst würde ein Präzedenzfall geschaffen und “dann können wir uns jede Auflage ersparen; es würden weitere Anträge kommen, solchen Änderungen im Nachhinein zuzustimmen”.
Dr. Heinz Sperber (CSU) stimmte Ursula Plankermann vom Prinzip her zu. Er meinte aber, wenn man Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffe, dann sollte man schon mal ein Auge zudrücken.
Helmutz Jawurek (CSU) stimmte Dr. Sperber nicht zu. Es gebe in der Stadt eine Liste, die die Größe und Art der Ansiedlungen von Verbrauchermärkten regle. Es könnte nicht sein, dass man sich daran nicht konsequent hält.
Plankermann und Jawurek waren dann auch in der Abstimmung der Stadträte die Einzigen, die die Überschreitung der Verkaufsfläche von OBI nicht absegeneten und bekamen nur von OB Thomas Thumann Unterstützung.
OB Thomas Thumann meinte, die Reglementierungen sind sinnvoll, um den Abfluss der Kaufkraft aus der Innenstadt zu verhindern.

