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Lehrer oder Hartz 4

Die Lehrer, die in den letzten Wochen ihre Staatsexamen abgelegt haben und Ihre Referendarzeit hinter sich haben, bangen um ihre Zukunft.

Job beim Staat oder Hartz 4

Die jetzt fertig ausgebildeten Lehrer wissen nicht ob und wo sie ab September eingesetzt werden. Viele wissen dass ein Umzug bevorsteht, müssen ihre Wohnungen kündigen und sitzen auf der 3-monatigen Kündigungsfrist ohne zu Wissen ob sie überhaupt eine neue Stelle bekommen, wo sie dann eigesetzt werden. Dennoch sollen/müssen sie sich eine neue Wohnung suchen.

Da die Lehrer nach dem Schnitt ihrer Prüfungsnoten beim Staat eingestellt werden, dieser aber noch nicht bekannt ist, hängen viele gerade fertig gewordenen Referendare nun nach Abschluss der letzten Staatsexamen “in der Luft”.

WENN sie einen neuen Vertrag bekommen, wird das auch wieder nur ein Jahresvertrag werden.

Existenzangst

Die Wohnung kündigen ohne zu Wissen ob und wo man eingesetzt wird.

Hat man nun ab September einen Job oder ist man arbeitslos?

Angst ist bekanntlich kein Freund einer sicheren Zukunftsplanung.

Umso unverständlicher ist es, dass gerade unser Staat als Arbeitgeber offensichtlich nicht in der Lage ist, an dieser Situation endlich etwas zu verändern und dieser Zukunftsangst den Nährboden zu nehmen indem man hier umstellt.

Reisekosten zum Seminar

Früher wurden die Reisekosten anerkannt, die gefahren wurden. Nach den neuen Regelungen werden die “kürzesten” Strecken bezahlt. Das heisst, nicht die “tatsächliche” Strecke, z.B. wenn man von zuhause zum Seminar losfährt, sondern (wenn es die kürzere Strecke ist) vom “Schulgebäude” zum Seminarort. Obwohl man morgens natürlich von Zuhause losfährt und nicht vom Schulgebäude. Der Hintergrund ist klar: der Staat will sparen. Ob das nicht ein “Schuss ins Knie” ist, wenn man sich ansieht wie viele Behördenstunden für die Prüfung dieser Unterlagen zuständig sind?

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