Kampf gegen Schuldenkrise – Maßnahmen gefordert
In einem Brandbrief haben 100 Persönlichkeiten aus Politik und Business die europäischen Regierungen zu Maßnahmen aufgefordert:
- Einrichtung eines gemeinsamen Finanzinstituts das in Aufbau und Funktion einem eurpäischen Finanzministerium ähneln soll
- Finanzsystem und Einlagensicherung sollen in der Eurozone stärker reguliert und überwacht werden
- Strategie mit Ziel der Angleichung als auch Wachstum der Wirtschaft im Euroraum
Euro braucht europäische Lösung
“Der Euro brauche eine europäische Lösung” appellieren die Unterzeichner wie z.B. Javier Solana (Ex-Währungskommissar), Peter Bofinger (Ex-Außenbeauftragter der Eurpäischen Union), Ministerpräsidenten von Italien und Belgien (Massimo D’Alema, Guy Verhofstadt), Joschka Fischer (Grüne), Hans Eichel (SPD).
Und weiter:
“Die derzeitigen Maßnahmen sind nicht ausreichend, kommen zu spät und lösen weltweit Verwerfungen auf den Finanzmärkten aus”.
Anleger sind schon seit Monaten verunsichert und fragen, ob es nicht besser ist sein Geld nicht in Euro zu halten, sondern alles Gesparte wegzufliegen und außer Landes zu bringen.

