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General Motors Erwartungen für 2009

Seit 2000 ist Rick Wagoner Vorstandschef von General Motors (GM).

Mehr als ein Dutzend Werke hat er seitdem geschlossen, Zehntausende Mitarbeiter entlassen, eine Marke aufgegeben, weitere zum Verkauf gestellt.

Doch die Modelle des Konzerns können technisch mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten, die Kunden in den USA kaufen lieber bei der Konkurrenz: Toyota, Honda, BMW und Mercedes.

US-Regierung gibt GM Geld

Wer GM Geld leiht muss seine Forderungen mit einer Wucher-Prämie von 111% jährlich gegen Ausfall versichern.

Die US-Regierung hat GM bereits 9,4 Milliarden Dollar bezahlt.

Weitere 4 Milliarden sind zugesagt.

Entwicklung von GM und Erwartung für 2009

GM hat im 4. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal 39,0% an Absatz in den USA verloren und Gesamtverbindlichkeiten von 62 Milliarden Dollar (Quelle: MM).

Mit geschätzten Nettoschulden von 32,1 Milliarden Dollar für 2009 (Qulle: Goldman Sachs) wird ein negatives Betriebsergebnis von 8 Milliarden Dollar für 2009 erwartet.

Es schaut nicht so aus, als würde das Sanierungskonzept von Rick Wagoner aufgehen. Passend zum 200. Geburtstag von Charles Darwin scheint es eher so, als würde in der Autobranche die natürliche Evolution aussieben.

Wir können nur hoffen, dass GM Opel vorher noch abgibt.

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Es gibt 3 Kommentare zum Artikel:

  1. Autodealer

    26. Februar 2009 at 14:27 | Permalink

    Das ist ja mal Krass wie kann man nur soviel Geld verlieren. Saab ist ja auch schon weg…

  2. Ramona

    22. Mai 2009 at 10:26 | Permalink

    Opel ist leider nicht mehr rechtzeitig vom sinkenden Schiff gekommen, wie es aussieht. Es ist unglaublich zuzusehen, wie langsam General Motors den eigenen Laden und die Staatshilfen gegen die Wand fährt, aber was anderes war eigentlich auch nicht zu erwarten. Ich finde, da hätte man von Anfang nicht einfach noch so viel Geld reinpumpen dürfen, denn an den Aussichten und der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens hat sich ja nie etwas geändert. Bin wirklich mal gespannt, wann diese Schrecken ein Ende finden, wie auch immer das dann ausfallen wird.

  3. Nadja

    18. Dezember 2009 at 11:05 | Permalink

    Im Grunde steckt Opel doch heute immer noch ganz tief drin. GM gibt zwar an, Opel selbst sanieren zu wollen, aber so wirklich vorstellen kann ich mir das im Augenblick nicht. Da wird ganz sicher noch einiges auf uns zukommen, was viel Wirbel machen wird.

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