Finderlohn für Ötzi
Die Nürnberger Familie, die Ötzi – die Gletschermumie – 1991 bei einer Wanderung am Similaungletscher gefunden hat, bekommt endlich einen Finderlohn.

In 3.000 Meter Höhe hatte die Familie Ötzi damals gefunden: ein Sturm hatte das Eis abgeschmolzen und die Gletschermumie freigelegt.
175.000 Euro Prämie erhalten sie nun offiziell von der Landesregierung Südtirol.
Beim Fund hatten die Nürnberger zunächst gedacht, sie hätten einen “normalen” verunglückten Bergsteiger gefunden und nicht eine Weltsensation. Seit über 10 Jahren kann die Mumie nun im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen besichtigt werden.
Tragisch an der Geschichte: der Finder Helmut Simon hat nun von dem Geld nichts mehr, denn er ist 2004 selbst bei einer Bergtour tödlich verunglückt.
Bildquelle: www.oetzi-bz.it

