Datenmonster erfasst Arbeitnehmer
“Elena” sammelt Datenmengen
Werden wir mit ELENA zum “gläsernen Arbeitnehmer”?

Ab Januar 2010 müssen alle Arbeitgeber die Daten ihrer Arbeitnehmer an ELENA (Elektronischer Geldnachweis) melden.
Der Hintergrund diese Daten zur Vereinfachung für Arbeitsamt etc. zu verwenden und dadurch die Abwicklung zu vereinfachen, steht im krassen Gegensatz zum Datenschutz (verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung und unverhältnismässiger Eingriff in das Recht auf informelle Selbstbestimmung).
Ob Arbeitgeber dadurch tatsächlich ENTlastet oder mit dieser Neueinführung nicht eher noch mehr BElastet werden ist fraglich.
Datenmonster erfasst Arbeitnehmer
Die Liste der Daten die erfasst werden, ist 41 (!) Seiten lang.
Erfasst und weitergegeben werden alle Einkommensdaten der etwa 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland.
Weiterhin werden (unnötig?) Daten erfasst wie z.B. Fehlzeiten und dabei eben auch ob man “rechtmässig” oder “unrechtmässig” an einem Streik teilgenommen hat. Die Einteilung ob rechtmässig oder unrechtmässig fällt völlig unverständlicherweise damit der Arbeitgeber.
Der Arbeitnehmer selbst hat keinerlei Einfluss darauf, ob und welche Daten von ihm an die zentrale Speicherstelle weitergegeben werden.




