Raubritter Ekkelin hingerichtet in Neumarkt
Der Legende nach wurde der Raubritter Eppelein von Gailingen am 15. Mai 1381 in Neumarkt am Galgenhügel hingerichtet.
Legende mit Sprung über die Nürnberger Burgmauer
Im Mittelpunkt der verfilmten Sage steht Rossknecht Konrad. Nach dem Pesttod seiner Eltern hat er eine Stelle im Gefolge des fränkischen Ritters Ekkelin Geylin (heute korrekt Eppelein von Gailingen) gefunden. Er träumt davon selbst ein tapferer Ritter zu werden. Doch nach einer missglückten Intrige wird Ekkelins Burg enteignet. Daraufhin wird er zum Raubritter und vor allem bei den Nürnberger Kaufleuten gefürchtet. In der Region ist er berühmt und berüchtigt.
Hinterhalt im “Schwarzen Kreuz” in Postbauer-Heng
Bis heute ist die Legende bekannt, dass der Raubritter den Nürnbergern mit einem Sprung über die Burgmauern entkam. Das stieg ihm zu Kopf und bei einem Hinterhalt werden Ekkelin und seine Gefolgsleute geschnappt: ein hinterlistiges Treffen führt sie im Wirthaus zum Schwarzen Kreuz in Postbauer-Heng zusammen und sie werden gefasst.
Hinrichtung in Neumarkt
Am 15. Mai 1381 ist die Verurteilung und der Ritter und seine Helfer werden mit Rad und Schwert hingerichtet. Im Film findet diese am Neumarkter Marktplatz statt. Eine öffentliche Verurteilung und Hinrichtung von 7 Personen war damals ein Riesenereignis – es herrschte Volksfeststimmung in Neumarkt.
Der Raubritter ist tot und reitet doch wieder
Während das Rad des Henkers auf Ekkelin und seine Gefolgsleute herniedersaust, überlegt sich Konrad seine Aufgabe zu übernehmen. Der wahre Raubritter ist tot und im Volk heisst es “Ekkelin reitet wieder”.
Kino in Neumarkt
Der Film läuft noch bis 20. Mai im Rialto Kino in Neumarkt.
Ekkelins Knecht
Diese Geschichte wurde vom Regensburger Regisseur Peter Klewitz für 190.000 Euro verfilmt. Premiere des Films war am Freitag im Rialto-Kino in Neumarkt.

