Durchschnittsverdienst Deutschland
Laut Spiegel-Online lag der Durchschnittsverdienst in Deutschland 2008 bei 27.754 Euro.
Das sind 2.312 Euro brutto im Monat.
Damit sind die Löhne um 2,3% im Vergleich zu 2007 gestiegen.
Real hatte aber niemand etwas von diesem Anstieg, bei einer Inflationsrate von 2,6% in 2008.
Arbeitgeber zahlt doppelt soviel wie Arbeitnehmer bekommt
Sieht man sich an, was ein Arbeitgeber tatsächlich für einen Arbeitnehmer ausgibt (Brutto-Netto-Lohnberechnung) wird klar mit welch horrenden Summen wir den Staat mästen:
Bei 1.500 Euro Nettolohn zahlt der Arbeitgeber inklusive aller Anteile tatsächlich 2.883 Euro monatlich.
Hier erhält der Staat aus Arbeit 1.383 Euro in sein Staatssäckel pro Monat.
Wohnung, Auto, Kinder, Versicherungen kosten Geld und der Staat schöpft mit seiner hohen Besteuerung wie z.B. Mehrwert-, Treibstoff-, Einkommenssteuern den Familien das Geld zusätzlich aus der Tasche.
Eigenheimzulage ist nur einer der wenigen Erleichterungen gewesen, die der Staat ersatzlos gestrichen hat.
Bevölkerung ist sauer
Es ist in der Bevölkerung schon mehr als nur Unmut darüber zu beobachen und es wäre an der Zeit dem arbeitenden Volk und damit auch den Familien endlich mehr zu lassen und nicht um 1 oder 2% zu feilschen.
Wie wäre es wenn der gesamte Bruttolohn beim Arbeitnehmer verbliebe und dieser davon sogar die Krankenkasse selber bezahlt?
Dann würde der Staat immer noch durch die Steuern auf alles gut verdienen, aber eben mehr.
Denn das würde den Konsum wirklich ankurbeln, dafür braucht man keine Studie oder ein Konzept, denn dann hätten wir einfach mal das Geld in der Tasche das wir wirklich “verdienen”!
Protest in Deutschland
Wie lange wird es noch dauern bis wir Deutschen uns alle auf den Straßen vor dem Kanzleramt in Berlin treffen?
Oder werden auch in Kleinstädten wie Neumarkt bald nachts Autos auf den Straßen brennen?
Leute öffnet die Augen, es lodert schon!


Es gibt 10 Kommentare zum Artikel:
peppels69
Die Bombe tickt wirklich, ich hoffe die Deutschen stehen endlich einmal auf und wehren sich!!! Ich wäre sofort dabei.
Wir sind ´ne vierköpfige Familie ich habe zwei Minijobs in denen ich mir den Arsch aufreiße, bekomme mit beiden keine 400,- EU nebenbei bin ich noch Mutter und Hausfrau. Mein Mann geht um 06:00 Uhr aus dem Haus kommt zwischen 17:30 und 18:30 Uhr wieder heim. Trotzdem reicht uns das Geld hinten und vorne nicht. Überstunden werden nicht bezahlt machst du sie nicht kannste gleich gehen. Wohnung, Heizung, Strom und Nebenkosten zahlen wir dann kommt noch Kigabeitrag Telefon(Prepaid mit Mobilflat ca. 30,-EU)und Busfahrgeld das war es. Mehr ist nicht drin kein Auto, keine Versicherungen. Können wir uns nicht leisten zum Essen, Trinken und für Kleidung der Kinder und ab und zu mal der Bus haben wir 318,- EU
Geburtstage und andere Feste sind für mich ein Horror schon Wochen vorher!
Ich weiß echt nicht, wann ich mehr arbeiten soll um irgendwann mal besser dazustehen.Geht ja gar net mehr als zwei Minijobs darf man net steuerfrei haben auch wenn die Zeit reichen würde um die zu schaffen. und auf Teilzeit will mich leider keiner.
Wie machen andere das nur????
Grüße
Peppels69
Phil
Ist das wirklich so horrend?
Nein, das ist eine falsche Rechnung. Sie stimmt nicht.
Ja, auch auf den Lohn zahlen wir Einkommenssteuer, doch die ist nicht annähernd 50 % hoch.
Den individuellen Steuersatz kann jeder selber herausfinden.
Dazu kommen Sozialversicherungsausgaben, die im Fall des Falls den Versicherungsnehmer kostengünstig versichern soll. Nein, eine private Versicherung ist weitaus teurer -> Stichwort Renditeerwartung, Provision und Risiko Kapitalmarkt.
Aber auch die Steuern sind nicht so einfach weg. Von ihnen werden nötige Ausgaben für das Funktionieren der Gesellschaft getätigt, wodurch wiederum anderer Konsum getätigt werden und damit die Löhne gezahlt werden können.
Schlimm wird es nur, wenn gewisse Leute sich diesem System entziehen und keine/kaum Steuern zahlen und das Geld anhäufen. Und das erleben wir zur Zeit.
admin
@Phil: Sorry, aber ich muss dir widersprechen: “den individuellen Steuersatz kann jeder herausfinden” – ist einfach unrealistisch. Jeder Unternehmer braucht erstmal nen Steuerberater wenn er einen Arbeitnehmer einstellt, das kann heute kein Klein- oder Mittelbetrieb ad hoc selbermachen! Und welcher Arbeitnehmer “blickt” heute seine Lohnabrechnung? Könnte er die selber erstellen? Ich sage NEIN. DAS ist der Punkt. Und wir kaufen (Mwst.-)versteuerte Produkte von unserem bereits versteuerten Einkommen. Darum sage ich: Brutto = Netto und um Krankenversicherung etc. soll sich jeder selber kümmern. Dann hätten die Arbeitnehmer endlich ihren Verdienst wirklich in der Tasche und die Arbeitgeber könnten einfach “auszahlen” und müssten nicht ewig Papiere wälzen. Arbeit soll bezahlbar werden könnte auch für die Berechnung gelten -> es muss einfacher gehen! – und gerechter!
P.S.: Zu dem lezten Punkt von dir: “wenn gewisse Leute sich diesem System entziehen” – ja klar machen die Leute das, weil sie ihr eigenes Überleben sichern müssen. Mehr Schwarzgeld-Fahnder einzusetzen ist jedenfalls der falsche Weg, sondern der Staat müsste endlich mal die Augen öffnen WARUM die Leute es notwendig haben Samstag und sogar am (in Bayern “heiligen”) Sonntag irgendwo schwarz zu arbeiten -> nämlich weil sie das Geld brauchen um ihr kleines Haus abzubezahlen etc. – zum überleben! Das sieht wohl niemand mehr in Berlin!
Phil
“um Krankenversicherung etc. soll sich jeder selber kümmern.”
Um dann so zu enden wie die USA, wo viele sich keine Krankenversicherung leisten können?
Genau deswegen wurden die Sozialversicherungen eingeführt, damit jeder davon profitieren kann.
Zumal der AG ja den gesparten Lohn nicht auszahlen würde, oder haben die AGs, nachdem die Sozialbeiträge für sie gesenkt wurden auf den Gehaltsstreifen draufgepackt?
“P.S.: Zu dem lezten Punkt von dir: “wenn gewisse Leute sich diesem System entziehen” – ja klar machen die Leute das, weil sie ihr eigenes Überleben sichern müssen.”
Die armen Reichen, die am Hungertuch nagen würden.
Und ja, das untere 4/5 der Bevölkerung hatte nichts von eventuellen Steuererleichterungen in den letzten Jahrzehnten, mussten sie doch die Steuergeschenke des oberen 1/5 kompensieren. Beispielsweise sei hier die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent genannt. Heute ist auch schon wieder eine Mehrwertsteuererhöhung im Gespräch, auch eine Einführung neuer Steuern (Abfall, Wasser, etc.) ist im Gespräch, um letztlich die Aufgaben des Staates irgendwie noch finanzieren zu können, die der Staat machen muss.
Und mit dem Entziehen seiner Pflichten meine ich letztlich das obere 1/5, welches immer weniger Steuern zahlt und sich aus der solidarischen Finanzierung der Sozialversicherungen stiehlt. Denn dadurch steigen die Belastungen der anderen entsprechend. Würden diese entsprechend mehr Steuern zahlen, wie es zum Beispiel bei Kohl mit 53% Spitzensteuersatz noch war, die Partei die Linke möchte ja diesen wieder einführen, um wieder dem Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft mehr Geltung zu verschaffen: Wer mehr zahlen kann soll auch mehr zahlen, damit es denen, die es sonst nicht zahlen könnten, auch ermöglicht wird, daran teilzunehmen.
Würden beispielsweise auch diejenigen in die Sozialsicherungssysteme einzahlen, die heute nicht müssten, so könnten diese Beiträge für alle gesenkt werden.
“Mehr Schwarzgeld-Fahnder einzusetzen ist jedenfalls der falsche Weg,”
Doch, wir brauchen insgesamt mehr Steuerfahnder, vorallem solche, die bei den Großen auch mal ein wenig mehr als nur unter dem Fingernagel kratzen. So wurde vor einigen Monaten in Hessen ein paar dieser Fahnder kaltgestellt, die ihren Job noch ernst nahmen. Und es waren keine kleinen Fische, an denen sie dran waren.
“Jeder Unternehmer braucht erstmal nen Steuerberater wenn er einen Arbeitnehmer einstellt, das kann heute kein Klein- oder Mittelbetrieb ad hoc selbermachen!”
Das Problem ist weniger der Steuerberater/Lohnbuchhaltung, den Hauptteil dieser Tätigkeiten kann die EDV erledigen, so dass der Steuerberater/Lohnbuchhaltung nur schauen muss, ob die EDV alles richtig erfasst hat.
Ach, wo wir gerade bei der Steuerbelastung sind:
“- Deutschland hat im internationalen Vergleich weiterhin eine der niedrigsten Steuerquoten.”
>> http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_80852/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/Monatsbericht__des__BMF/2009/06/analysen-und-berichte/b06-struktur-verteilung-steuereinnahmen/node.html?__nnn=true
Phil
Ach, das vergas ich noch zu erwähnen, dass in den letzten Jahren die Lohnquote stark zurück ging, was zur Folge hat, dass weniger zum Konsum bereit steht und dass dadurch die Kassen doch stark beansprucht werden:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3209
admin
@Phil: in gewissen Punkten stimme ich ja total mit dir überein, z.B. zu den (unbequemen?) Steuerfahndern die ein paar der “oberen” zu Nahe gerückt sind und dann gleich “entfernt” wurden, eine Sauerei. Aber da sind wir ja beim Problem: egal wie viele Fahnder du einstellst, der Korruption in Politik/Wirtschaft wird dadurch nicht abgeholfen. Und wegen “Software für Buchführung” möchte ich mal noch sagen: da musst du dich auch laufend über Neuerungen im Steuerdschungel informieren, da hilft die Software nur bedingt! Langfristig führt als Unternehmen doch nichts am Steuerberater vorbei. Und auf ein USA-System kommen wir noch lange nicht, nur weil jemand seine Krankenversicherung selbst bezahlt. Etwas mehr Eigenverantwortung würde manchen Deutschen gar nicht schaden und wer macht das nicht gerne wenn er dafür Brutto = Netto behält? Und wer Arbeiten will, soll ähnlich wie bei Sozialversicherungsausweis halt seinen Krankenversicherungsausweis vorlegen, dann ist klar dass er / sie versichert ist. Traust du so viel Selbstverantwortung uns Deutschen nicht zu?
admin
P.S. Guck doch mal hier wieviel Steuern wirklich weggehen, wer soll das noch rechnen können? http://www.news-aus-neumarkt.de/berechnung-lohn/
Phil
“Guck doch mal hier wieviel Steuern wirklich weggehen, wer soll das noch rechnen können?”
Ja, ich weiß. Die Belastung ist gerade bei unteren und mittleren Einkommen deswegen höher, da der Staat gewissen Aufgaben nachkommen muss und weil in den letzten Jahren so einige sich aus der Steuerverantwortung gestohlen haben.
“Und auf ein USA-System kommen wir noch lange nicht, nur weil jemand seine Krankenversicherung selbst bezahlt.”
Sinkt beispielsweise das Einkommen, so sinkt bei der GKV damit auch die Belastung, die PKV hingegen verlangt weiterhin den Tarif nach dem individuellen Gesundheitszustand. Gerade im Alter, wo doch dann einige Krankheiten in der Regel auftreten, werden somit die Belastungen der PKV sehr hoch.
Müssten nun aus jedem Einkommen Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden, könnten die Belastungen der Einzelnen wesentlich reduziert werden. Das gilt sowohl für Krankenversicherung als auch Rente. Da kann kein privates Unternehmen mithalten, da neben der Verwaltung auch noch andere Kosten anfallen wie zum Beispiel die Provision und den Gewinn des Unternehmens.
Was wir letztlich bräuchten wäre eine Steigerung der Steuern bei dem oberen 1/5, Schließung der Steuerlücken (mit denen sich z. B. einige Firmen arm rechnen), Einbeziehung aller Einkommen bezüglich Steuern und Sozialversicherungen, eine deutliche Anhebung der Löhne gerade für das restliche 4/5, um diesen dann die Steuern und Abgaben reduzieren zu können.
Kai
Mein deutsch ist nicht perfekt aber das Thema interessiert mich.
Ich wohne in den USA und ich zahle meine eigene kranken Versicherung, ich möchte das nicht umändern! Ich kenne Leute die keine kranken Versicherung haben, aber nicht weil sie sich das sich nicht leisten können, die meisten hier haben keine kranken Versicherung weil sie das Geld an was anderem ausgeben, die denken sich sie brachen keine kranken Versicherung. Sehr wenige Leute haben keine kranken Versicherung weil sie sich das nicht leisten können. Das sich das viele Leute nicht leisten können ist ein Gerücht (Myth) und im Moment viel in die Nachrichten nur weil der Staat die Kontrolle übernehmen will. Und wir haben auch Medicare, das auch viele Leute versichert wo arm und alt sind, wir haben viel weniger unversicherte Leute wie sich das anhört.
Ich bin 28 Jahre alt, Meine Kranken Versicherung kostet mich $120USD im Monat. Und Ich muss die ersten $2000USD kosten aus meiner eigenen Tasche bezahlen, nur wenn ein Notfall ist zahle ich das. Also das Minimum wo ich bezahle im Jahr ist $1440USD und das Maximum ist $3440USD. Ich denke mir das ich weniger bezahle wie viele Deutsche, weil meine steuern sind viel niedriger, ich zahle nicht fast 50% steuern, und wir haben keine 19% Mehrwehrsteuer (7,7%, aber nur wenn du etwas im Staat kaufst, wenn du am Internet vom einem anderen Staat Kaufst ist es 0%).
In 2008 habe ich 28% von meinen total Einkommen an steuern bezahlt, und ich bin in einer hohen Steuer Stufe, Die meisten zahlen weniger.
Ich hoffe das unsere Krankenversicherung nicht Sozialisiert wird. Was wir ändern müssen ist etwas das heist “Preexisting Conditions” wo die Versicherung dich nicht bezahlt weil du die Krankheit hattest bevor du versichert warst.
Es interessiert mich sehr wie die steuern in Deutschland gehandelt werden weil ich eine Firma in Deutschland gründen möchte. Die hohen steuern machen mir angst!
Pantau
@Phil
Sie irren sich. Zum Einen ist es zwar richtig, dass der Staat gewissen Aufgaben nachkommen muss, die Kosten dafür sind jedoch exorbitant in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen, und zwar KEINESWEGS aus Notwendigkeit, sondern weil der Staat ohne konstitutionelle Beschränkung immer weiter wächst, wie ein Tumor. Dies wurde im Übrigen bereits lange vor der Bundesrepublik Deutschland von Ludwig von Mises hergeleitet und für ein System wie dem unsrigen vorhergesagt.
Vor Allem irren Sie sich jedoch in ihrer These, dass private Firmen (oder Versicherungen) teurer seien als staatliche – das Gegenteil ist richtig. Dieser sozialistische Mythos wurde im Übrigen bereits vor fast hundert Jahren widerlegt. Die Gewinnspanne, welcher selber aus Gründen der Konkurrenz ohnehin nicht beliebig groß sein kann, ist notwendig für den Gesamtgewinn und dieser ist wiederum der einzig funktionierende Indikator für die Wirtschaftlichkeit einer Unternehmung. Staatliche Unternehmungen, Versicherungen usw. sind ökonomisch in jeder Hinsicht “blind”, daher die systemimmanente Unwirtschaftlichkeit staatlichen Handelns. Lieber bezahle ich zehn Prozent “Gewinn”, als dreihundertachzig Prozent “Reibungsverluste”. Dass der Ostblock ökonomisch – wie im Übrigen ebenfalls von Mises vorhergesagt – unter ging, war kein Zufall. Zudem ist auch die Aussage, die zwangseingetriebenen Steuern und Abgaben würde der Staat ja auch ausgeben und damit “die Wirtschaft ankurbeln” ebenfalls falsch, da die Mittel dem Wirtschaftsprozess zunächst entzogen wurden. Diese hätten, wenn man sie dort gelassen hätte, das Vielfache ihrer Wirkung entfaltet, als der Staat jemals entfalten kann, da diese Mittel auf die im System verteilten Informationen durch die Signalwirkung der Preise hätten zurückgreifen können, welche der Staat prinzipiell nicht ermitteln kann, schon gar nicht in hinreichend zeitnah. Ich empfehle das Buch “die Gemeinwirtschaft” (zugleich die theoretische ökonomische Widerlegung des Sozialismus) und “Die Bürokratie”, jeweils von Ludwig von Mises.
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