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Doris Hoiss

Die Faszination der Fülle des Weiblichen, der weichen weiblichen Rundungen, entgegen der androgynen, weibliche und männliche Merkmale vereinigenden, momentanen Ideale in den Medien.

„Heute unterjochen sich viele Frauen dem Schönheitsideal der Zeitschriften und versklaven sich ohne zu sich selbst zu stehen“, so sieht Doris Hoiss den Auftrag für Ihre Arbeiten.

In einer Serie von Kunstakten hat sie die Eröffnung Ihrer Ausstellung im Ars Lumen gefeiert.

Bilder Abstrakte Kunst von Doris Hoiss im Ars Lumen

Doris Hoiss vor Ihrem Bild

Kurzer Lebenslauf Doris Hoiss

Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in München und hat niederbayerische Wurzeln in Straubing.

Sie ist außerdem Trantralehrerin sowie staatlich geprüfte Heilpraktikerin und führt nebenberuflich eine eigene Praxis. Seit 1983 organisiert Sie Ausstellungen für besonders begabte Schüler in Neumarkt (AKKU – Arbeitskreis Kunst).

Für Sie ist Akt daher bereits seit Ihrem Studium ein wichtiger Bestandteil der Kunsterziehung. Dabei inspirieren Sie vor allem Göttinnen die das Leben symbolisieren, wie Gaia, die in der griechischen Mythologie die Erde in Göttergestalt darstellt und Hatur, eine kuhköpfige ägyptische Göttin.

Bereits seit 1982 betrachtet Sie Kunst im Zusammenhang mit Kultplätzen aus der Bronzezeit im Bezug auf Symbolik der Sexualität. Diese weiblichen Götter stellen nach Meinung der Künstlerin den Anfang aller Kulturen, die Mutter die das Leben gibt, die Gebärende, dar.

Kunst und Archäologie

Nach Ihrer Aussage befindet Sie sich in einer Phase der Kunst im Zusammenhang mit Archäologie.

So sieht Doris Hoiss in verschiedenen Kultplätzen den Schoß einer Frau, der von der Form her an ein weibliches Becken erinnert.

Die Anordnung der steinernen Megalithen in Menorca und die Anordnung der Tempelanlagen auf Malta interpretiert Sie als „eine liegende Frau mit ausgebreiteten Schenkeln“.

Das Interesse an solchen Stätten aus der Bronzezeit zieht sich durch Ihre gesamten Arbeiten. Doris Hoiss arbeitet abstrakt expressiv aus dem Gefühl. Sie malt in Acryl auf Leinwand und fertigt auch Aquarell- und Tuschzeichnungen.

Der Betrachter soll dabei in Ihren ausgestellten Werken, das Verhältnis der entgegengesetzten, in Wechselwirkung miteinander stehenden Pole, männlich und weiblich, im Spiel und Tanz der Geschlechter entdecken.

Die Ausstellung im Ars Lumen ist daher kein Zufall, denn dort werden fast ausschließlich Produkte aus dem Handwerk der Region verkauft.

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